Hinweise zur Umstellung des Zugriffs auf FRITZ!NAS-Inhalte über das SMB-Protokoll

Mit dem aktuellen Labor wurde das SMB-Zugriffsverfahren von der Protokollversion SMBv1 auf das moderne und leistungsfähige SMBv3 umgestellt. Das veraltete Authentifizierungsverfahren NTLMv1 wird dabei nicht mehr unterstüzt. Stellen Sie daher bitte Ihre Geräte, mit denen Sie über SMB auf FRITZ!NAS zugreifen wollen, auf SMBv3 um. Sollten Ihre Geräte kein SMBv3 oder v2 unterstützen, können Sie Optional die Unterstützung für SMBv1 wieder aktivieren. Sie finden die Option unter fritz.box -> Heimnetz -> Speicher/NAS.

Nutzung von SMBv3 auf Windows und Linux PCs

Neuinstallationen von Windows 10 nutzen seit Ende 2017 ab Werk SMBv3 und NTLMv2. Nach dem Update auf das FRITZ!Labor können Sie die Unterstützung für SMBv1 über die Funktion "Windows-Features aktivieren oder deaktivieren" -> "Unterstützung für die SMB 1.0/CIFS-Dateifreigabe" deaktivieren.

Auf Linux-PCs kann eine manuelle Konfiguration der Nutzung von SMBv3/2 notwendig sein. Fügen Sie hierfür in der Konfigurationsdatei "etc/samba/smb.conf" im Bereich "Global Settings" die Zeilen
client min protocol = SMB2
client max protocol = SMB3
hinzu.

Eingerichtete Netzlaufwerke lassen sich nach dem Update nicht mehr nutzen

Durch die Umstellung des Zugriffsverfahrens kann es notwendig sein, dass bestehende Netzlaufwerke einmalig neu eingerichtet werden müssen.

Neue Systemereignisse

Sollte der Zugriff auf FRITZ!NAS-Inhalte über SMB nach dem Update auf das FRITZ!Labor nicht funktionieren, können Sie in den Systemereignissen der FRITZ!Box einen Hinweis auf die Ursache bekommen, z.B. falscher Benutzername/Passwort, Benutzer mit fehlenden NAS-Rechten oder Zugriff mit einem Gerät, das nur SMBv1 bzw. NTLMv1 unterstützt.