Presseinformation
01.03.2011
Cebit 2011: FRITZ!Labor

AVM zeigt zur Cebit neue Funktionen für FRITZ!Box – Neues bei Kindersicherung, DECT, IPv6 und Netzwerkspeichern – Labor auch zu Hausautomatisierung

  • Kindersicherung wird um Filter für Internetseiten und -anwendungen erweitert
  • FRITZ!Box wird per Mausklick zum sicheren DECT-Repeater
  • Einstellungen ziehen beim FRITZ!Box-Wechsel künftig mit um
  • FRITZ!Box Ticker informiert unterwegs auf dem Smartphone
  • Alle Neuheiten im FRITZ! Labor zum Ausprobieren

Zur Cebit präsentiert AVM zahlreiche neue Funktionen rund um die FRITZ!Box. So kann die Kindersicherung künftig auch Internetseiten und -anwendungen filtern. Zahlreiche Verbesserungen gibt es beim DECT-Funk. Dazu gehört auch die DECT-Repeater-Funktion, mit der eine FRITZ!Box künftig den Aktionsradius für Schnurlostelefonate deutlich erweitert. Auch der Wechsel von einer FRITZ!Box zu anderen wird künftig besonders leicht, denn die individuellen Einstellungen ziehen automatisch mit um. Für USB-Speicher im Heimnetz und im Internet können künftig unterschiedliche Kennwörter verwendet werden. Der neue FRITZ!Box Ticker informiert auf Smartphones unterwegs über Anrufe und Nachrichten zu Hause. Und mit DS-Lite wird ein weiterer, neuer Standard bei IPv6 unterstützt. Erstmals zeigt AVM auch Szenarien für den Einsatz der FRITZ!Box bei der Hausautomatisierung. Die neuen Möglichkeiten rund um die FRITZ!Box werden erstmals auf der Cebit 2011 gezeigt und im FRITZ! Labor zum Download angeboten.

Kindersicherung wird um Filter für Internetseiten und -anwendungen erweitert

Die Kindersicherung der FRITZ!Box wird ausgebaut. Lassen sich bisher schon die Surfzeiten festlegen, so können künftig auch Ports von Internetanwendungen wie Filesharing gesperrt werden. Schutz vor indizierten Internetseiten bietet die ebenfalls zum Einsatz kommende Liste der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM). Die Liste kann darüber hinaus durch eine individuelle URL-Liste zum Sperren oder Freigeben von Internetseiten ergänzt werden. Da die Kindersicherung direkt in der FRITZ!Box zum Einsatz kommt, wirkt sie grundsätzlich für alle Geräte, die über die FRITZ!Box einen Internetzugang erhalten. Dazu gehören auch Spielekonsolen, Set-Top-Boxen oder Smartphones im Heimnetz. Für die unterschiedlichen Netzwerkgeräte sind individuelle Filtereinstellungen möglich.

Zahlreiche Neuerungen bei DECT

Eine Vielzahl von Neuerungen gibt es für die Schnurlostelefonie. Neben einer schnelleren Navigation und einer chronologischen Anrufliste aller Telefonate lassen sich künftig Klingeltöne selbst erstellen. RSS-Feeds werden erstmals mit Bild auf dem Telefon angezeigt. Und mit der neuen DECT-Repeater-Funktion lässt sich künftig der Aktionsradius beim Schnurlostelefonieren deutlich erweitern. Dazu lässt sich eine FRITZ!Box Fon WLAN 7270 vom Betrieb als DECT-Basisstation auf den Betrieb als DECT-Repeater umschalten. Anders als herkömmliche DECT-Repeater bietet die FRITZ!Box sicher verschlüsselte Gesprächsverbindungen. Zusätzlich stehen auch beim Repeater-Einsatz alle Mehrwert- und Internetdienste wie HD-Telefonie, Webradio, E-Mail oder Podcast an den Mobilteilen zur Verfügung.

Einstellungen ziehen beim FRITZ!Box-Wechsel mit um

Der Wechsel von einer FRITZ!Box zu anderen wird künftig besonders leicht. Dazu wird auf der Cebit erstmals die neue Einstellungsübernahme gezeigt. Welche Einstellungen übernommen werden, lässt sich individuell wählen. Das können neben den Internetzugangsdaten und den Internetrufnummern auch das Telefonbuch oder Einstellungen für Pushservice und Online-Speicher, Fernwartung, Portfreigaben oder Dynamic DNS-Zugang sein.

Neu: Individuelle Speicherfreigaben im Heimnetz und aus dem Internet

Die Freigaben der USB-Speicher im Heimnetz und im Internet können künftig unterschiedliche Kennwörter haben. Damit ist im Heimnetz der Zugriff ohne Kennwort möglich, während für den Zugriff aus dem Internet ein Kennwort erforderlich ist. Inhalte der von der FRITZ!Box verwalteten Speicher können über fritz.nas in der neuen Version schnell und komfortabel durchsucht werden. Weitere Neuerungen sind unter anderem die individuellen Freigaben und Sortiermöglichkeiten.

Mit FRITZ!Box Ticker auf Smartphone immer informiert

Unterwegs über Anrufe, Anrufbeantworter-Nachrichten und Telefonbuch informiert werden – das ist künftig mit dem neuen FRITZ!Box Ticker ganz einfach möglich. Besitzer von Android-Smartphones platzieren dazu die Ticker-Ansicht auf dem Startbildschirm als sogenanntes Widget. Anschließend aktualisiert sich der FRITZ!Box Ticker regelmäßig über das Internet mit Ihrer FRITZ!Box. Auf einen Blick erhalten Sie eine Übersicht zu verpassten Anrufen und neue Nachrichten auf Ihrem Anrufbeantworter. Auf Wunsch benachrichtigt Sie der FRITZ!Box Ticker sogar aktiv per Symbol in der Android-Status-Leiste. Widgets sind flexible kleine Helfer und eine Besonderheit des Android-Betriebssystems.

IPv6-Unterstützung ausgeweitet

Die native IPv6-Unterstützung ist seit einiger Zeit Teil der regulären FRITZ!Box-Firmware. Als weiteren Schritt wird jetzt der neue Standard DS-Lite unterstützt. Er ermöglicht IPv4-Verbindungen in reinen IPv6-Netzen. So lassen sich beispielsweise aus dem Heimnetz heraus IPv4-Adressen erreichen, auch wenn der Router nur über IPv6 an das Internet angebunden ist.

Erste Anwendungsszenarien bei Hausautomatisierung

Zur Cebit zeigt AVM erstmals Einsatzmöglichkeiten bei der Hausautomatisierung. In Verbindung mit dem Open Source-Serverprojekt FHEM können so über die FRITZ!Box Steuervorgänge programmiert und ausgeführt werden. (siehe eigene Presseinformation)

Alle neuen Funktionen im FRITZ! Labor zum Testen

Alle neuen Funktionen sind auf der Cebit erstmals live im Einsatz und werden im FRITZ! Labor zum Download angeboten. Geplant ist, die neuen Funktionen im Laufe des Jahres in der regulären Firmware der entsprechenden FRITZ!Box-Modelle wie FRITZ!Box 7390 und FRITZ!Box 7270 anzubieten.

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