FRITZ!Box 6820 LTE Service - Wissensdatenbank

FRITZ!Box 6820 LTE Service

VPN-Verbindungen langsam

Beim Datentransfer über eine VPN-Verbindung zwischen einem Computer und einer FRITZ!Box oder zwei FRITZ!Box-Netzwerken werden geringere Übertragungsraten erzielt, als die jeweiligen Internetzugänge ermöglichen.

1 Übertragungsrate prinzipbedingt geringer

Die maximal erreichbare Übertragungsrate über eine VPN-Verbindung wird beeinflusst durch

  • die Geschwindigkeit der beiden Internetzugänge.
  • die zusätzlichen Verwaltungsdaten (Overhead), die durch die VPN-Verschlüsselung entstehen.
  • die Verwaltungsdaten (Overhead) der verwendeten Programme bzw. Kommunikationsprotokolle (SMB, FTP, VoIP).

Abhängig von den zu übertragenden Dateitypen und Kommunikationsprotokollen liegen die, durch die VPN-Verschlüsselung anfallenden, zusätzlichen Verwaltungsdaten bei 4% bis 74%. Eine Reduktion der Übertragungsrate durch den VPN-Overhead von über 20% ist zwar selten, aber möglich. Am stärksten wird die Übertragungsrate in der Regel durch den Upload des Internetzugangs der VPN-Gegenstelle begrenzt.

Beispiel:
FRITZ!Box A wird an einem Internetzugang mit 50 Mbit/s Downstream und 10 Mbit/s Upstream betrieben; FRITZ!Box B an einem Internetzugang mit 6000 kbit/s Downstream und 512 kbit/s Upstream.
Wenn Daten von FRITZ!Box A zu FRITZ!Box B kopiert werden, ist der Download durch den Downstream von FRITZ!Box B auf max. 6 Mbit/s begrenzt. Werden Daten von FRITZ!Box B zu FRITZ!Box A kopiert, wird der Download durch den Upstream von FRITZ!Box B auf max. 512 kbit/s begrenzt. Die Nutzdatenrate kann durch den VPN-Overhead auf bis zu 1,5 Mbit/s bzw. 133 kbit/s reduziert werden.