FRITZ!Box 7362 SL Service - Wissensdatenbank

FRITZ!Box 7362 SL Service

Firewall meldet Angriffe an TCP-Port 80 bzw. 14013 oder unangeforderte Pakete vom Typ 0x88e1

Diese Anleitung behandelt die folgenden Fehlerbilder:

  • Eine Firewall auf einem Computer im FRITZ!Box-Heimnetz meldet regelmäßige Angriffe ("Syn Flood", "Denial of Service (DoS)") an den TCP-Port 80 und/oder 14013.
  • Eine Firewall oder ein Programm zur Analyse von Netzwerkverbindungen (z.B. Wireshark) meldet alle fünf Sekunden Pakete vom Typ 0x88e1 (EtherType).

1 Verbindungen stellen kein Sicherheitsproblem dar

Die eingehenden Verbindungen kommen nicht aus dem Internet, sondern von der FRITZ!Box und stellen kein Sicherheitsproblem dar.

  • TCP-Port 80:
    Die FRITZ!Box ermittelt regelmäßig über den TCP-Port 80, ob Netzwerkgeräte (z.B. Computer, Smartphone, Spielekonsole) im FRITZ!Box-Heimnetz über HTTP erreichbare Webdienste wie eine Benutzeroberfläche anbieten. Die Webdienste dieser Netzwerkgeräte können direkt über die FRITZ!Box-Benutzeroberfläche unter "Heimnetz > Heimnetzübersicht" aufgerufen werden.
  • TCP-Port 14013:
    Bei aktivierter Kindersicherung ermittelt die FRITZ!Box regelmäßig über den TCP-Port 14013, welcher Windows-Benutzer am Computer angemeldet ist. Diese Verbindungen sind notwendig, damit die Kindersicherung der FRITZ!Box den Internetzugang für bestimmte Windows-Benutzer einschränken kann.
  • Typ 0x88e1:
    Die FRITZ!Box ermittelt regelmäßig über Pakete vom Typ 0x88e1 (EtherType), ob FRITZ!Powerline-Adapter im Heimnetz vorhanden sind. Die ermittelten FRITZ!Powerline-Adapter werden in der FRITZ!Box-Benutzeroberfläche unter "Heimnetz > Heimnetzübersicht" angezeigt.

Hinweis:Wenn Sie diese Meldungen nicht mehr erhalten wollen, richten Sie die Firewall des Netzwerkgerätes so ein, dass eingehende Verbindungen an TCP-Port 80 und 14013 bzw. Pakete vom Typ 0x88e1 zugelassen werden. Hinweise zur Einrichtung erhalten Sie im Handbuch oder direkt vom Hersteller der Firewall.