Hinweise zum Leistungsmerkmal "WPA3"

Für die Nutzung von WPA3 in Verbindung mit MS Windows 10 werden grundsätzlich drei Komponenten benötigt:  

  • das neuste Windows 10 Build (ab "Version 1903")  
  • ein kompatibles WLAN-Gerät ("Client")  
  • eine treiberseitige Unterstützung von WPA3 für das jeweilige WLAN-Gerät (device driver support)  

Damit die FRITZ!Box eine WPA3-Verbindung automatisch entsprechenden WLAN-Geräten anbietet, muss auf der Seite WLAN/Sicherheit die Einstellung des WPA-Modus "WPA2 + WPA3" gewählt werden. Eine erfolgreiche Aushandlung kann in der FRITZ!Box auf der Seite WLAN/Funknetz verifiziert werden.

Für div. WLAN-Geräte bzw. -Hardware steht leider vielfach kein passender Treibersupport mehr zur Verfügung. Dies inkludiert alle AVM WLAN-Sticks. Unterstützung für WPA3 bietet u.a. die neuste Generation aus der "INTEL AX200"-Produktserie.

Das Windows 10 Build 1903 (oder höher) lässt sich via "Windows Update" ggf. manuell einspielen, falls noch nicht automatisch durch Windows Update installiert. 

Mit WPA3 gesicherte Verbindungen setzen zwingend die Aktivierung von "Protected Management Frames (PMF; 802.11w)" voraus. Das gilt auch für parallele WPA2/3-Verbindungen im WPA-Modus "WPA2 + WPA3" ("transition mode").

Hinweis für Nutzer älterer Apple-Geräte

WPA3 wird bei Apple-Geräten erst ab iOS 13 bzw. iPadOS 13 unterstützt. Apple-Geräte mit einer älteren iOS-Version können leider keine WLAN-Verbindungen im WPA-Modus "WPA2 + WPA3" aufbauen.

Zu den betroffenen Geräten gehören u.a. iPhone 4, iPhone 5 und das iPad mini.

Der maximal mögliche WLAN-Sicherheitsstandard mit diesen Geräten ist der WPA-Modus "WPA2". Die Einstellung "Protected Management Frames (PMF; 802.11w)" kann ggf. zusätzlich aktiviert werden.