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05.10.2022

Green Gaming: Zocken und Energie sparen

Gaming ist ein beliebtes Hobby, kann man doch bei seinem Lieblings-Game auf PC, Konsole, Handheld oder Smartphone ideal abschalten und sich die Zeit vertreiben – doch an den Stromverbrauch denkt man dabei nicht sofort. Nicht nur beim aktivem Spielen selbst wird viel Energie verbraucht. Dabei ist es gar nicht schwer, energiesparender zu zocken.

Den Anfang macht der Router

Als Schaltzentrale im Heimnetz und somit wichtige Schnittstelle fürs Online-Gaming ist der Router. Für das optimale Gaming-Erlebnis ist ein guter Router deshalb unerlässlich und genau hier kann bereits gespart werden. Alles ist drin in einer FRITZ!Box – Modem, WLAN, Telefonie, NAS, Smart Home und mehr. Das ersetzt mehrere separate Geräte und spart viele Kilowattstunden jedes Jahr ein.

Mit FRITZ!Box als Smart-Home-Zentrale können Sie zusätzlich in anderen Bereichen Energie sparen: Licht, Wärme und Strom. Die schaltbare Steckdose FRITZ!DECT 200 trennt ungenutzte Geräte vom Strom und die smarte LED-Lampe FRITZ!DECT 500 sorgt in Kombination mit den intelligenten Heizkörperreglern FRITZ!DECT 302 und 301 für ein angenehmes Wohlfühlklima im Gaming-Zimmer.

Welche Gaming-Plattform darf es sein?

Bereits mit der Auswahl der Gaming-Plattform kann Energie gespart werden. Sei es der Gaming-PC, die Konsole, der Handheld oder das Smartphone – bei der Auswahl der Plattform stehen Ihnen viele verschiedene Optionen zur Verfügung und es gibt viele Spiele, die Sie auf Konsole, PC und sogar mobilen Geräten spielen können.

Wer zum Beispiel ein Game zocken möchte, welches keine enormen Anforderungen an die Hardware stellt, braucht dafür keinen Gaming-PC. In diesem Fall reicht ein Laptop, die Konsole, der Handheld oder auch das Smartphone, die deutlich weniger Energie verbrauchen.

Energieeffiziente Hardware

Vor dem Kauf neuer Hardware sollte immer abgewogen werden, was nötig ist, welche Gaming-Plattform zu einem passt und welche Alternativen es gibt. Vor allem, wenn einzelne Komponenten im PC erneuert oder sogar ein komplett neuer Gaming-PC zusammengestellt werden, können Sie bei der richtigen Wahl der Hardware bereits Strom sparen.

Netzteil mit 80-Plus-Zertifikat – Das Netzteil ist einer der wichtigen Hardware-Komponenten. Bereits auf dem Weg von der Steckdose in den Rechner kann viel Energie verloren gehen. Um das zu verhindern, empfiehlt es sich auf Netzteile zu setzen, die das 80-Plus-Zertifikat besitzen. Somit ist gewährleistet, dass das Netzteil eine Wirkleistung von mindestens 80 Prozent aufweist.

Energieeffiziente Grafiklösung – Bei der Hardware ist die Grafikkarte der größte einzelne Energieverbraucher. Mittelklasse-Grafikkarten mit deutlich geringerem Stromverbrauch bringen heute dieselbe Leistung, die vor zwei Jahren nur Top-Modelle erbracht haben. Bei einem Neukauf muss daher nicht immer in die oberste Leistungsklasse gegriffen werden.

SSD statt HDD – Durch die wesentlich schnelleren Übertragungsgeschwindigkeiten und die damit deutlich geringere Übertragungszeit gelten SSDs als besonders energieeffizient. Bei einer sequenziellen Lese-Operation benötigt eine SSD ungefähr ein Zehntel weniger Energie als eine HDD.

Bei der Software Energie sparen

Es lohnt sich, verschiedene Einstellungen im Hinblick auf das Stromsparen zu prüfen. Seien es die Grafikeinstellungen der Games, die Energiesparoptionen des Betriebssystems oder der Standby-Modus bei PCs und Konsolen – kleinere Änderungen können bereits Energie sparen, ohne den Spielgenuss zu trüben.

Grafikeinstellungen anpassen – Je niedriger die Bildschirmauflösung und Grafikdetails sind, desto mehr Strom kann gespart werden. Also gut überlegen, wie viele Pixel wirklich gebraucht werden. Speziell beim Gaming-PC sollten regelmäßig die Grafikkarten-Einstellungen überprüft werden. Bei Spielen mit geringen Grafikanforderungen wird vermutlich die Grafikkarte unnötig hoch laufen. Eine Reduzierung der Leistungsaufnahme um 10 Prozent kann beispielsweise 30 Prozent des Gesamtstromverbrauchs einsparen – definitiv ein würdiger Kompromiss.

Pro-Tipps: PCGH erklärt ausführlich, wie mit einem Frame-Limit Energie gespart werden kann und ingame.de hat sich TDP (Thermal Design Power) und Undervolting genauer angeschaut.

Energiesparoption und Standby – Die schnellste und einfachste Möglichkeit, Strom zu sparen, sind die Energiespareinstellungen am Rechner. Das Betriebssystem bietet bereits verschiedene Optionen an, um Energie einzusparen. Obendrein können Sie bei vielen Monitoren noch eine integrierte Energiesparfunktion nutzen. Der Ruhemodus verbraucht auch Strom, manchmal sogar fast gleich viel wie ein laufender PC oder eine laufende Konsole. Dabei ist es nur selten nötig, in den Ruhemodus zu gehen. Lieber die Geräte komplett ausschalten.

Weitere Tipps zum Energiesparen

Nicht nur im Hinblick auf das richtige Setup und optimierten Einstellungen kann gespart werden. Abseits von PC, Konsole & Co. verbrauchen auch Drucker, Scanner, die HiFi-Anlage oder die Gaming-Beleuchtung Strom, wenn der Stecker nicht gezogen wird. Mit einer schaltbaren Steckerleiste oder intelligenten Steckdosen, wie beispielsweise dem FRITZ!DECT 200, können diese Geräte komplett ausgeschaltet werden.

Jeder kennt das Problem, wenn man nur mal schnell zu Abend essen möchte und das Spiel einfach pausiert. Lieber den aktuellen Fortschritt speichern und den PC oder die Konsole komplett ausschalten. Das lange Pausieren eines Spiels verbraucht unnötig Strom.

Cloud Gaming eignet sich als stromsparende Alternative, um zu zocken, da die Spiele über das Internet auf Konsole, PC oder Handheld gestreamt werden – das spart Energie, da die Spiele selbst nicht auf den Endgeräten laufen und diese somit weniger Leistung benötigen. Mehr zum Thema Cloud Gaming gibt es in diesem Beitrag.

Sie suchen Hilfe, Tipps & Tricks, um keine Kompromisse beim Spielen eingehen zu müssen? Mit FRITZ! Gaming werden Sie fündig, denn in diesem Format dreht sich alles ums Gaming mit FRITZ!-Produkten – mit unserem Gamer Dom.

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